Geschichten aus dem Alltag einer Hüttenwirtin
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Tipps für Hüttenwirtsleute plus Beratung 

 

Speisekarte

Überlege gut, welche Gerichte du auf der Speisekarte anbieten möchtest: eher klassische Hüttengerichte wie Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Tiroler Gröstl und Frittatensuppe oder doch gehobenere Gerichte? Mach dir im Vorhinein Gedanken über die Anzahl der Beschäftigten, die du in der Küche brauchen wirst, um die Speisekarte umzusetzen. Die Menge, die du verkaufen möchtest, sollte durchdacht sein. Du musst alle Gerichte auf der Speisekarte auch verkaufen können. Wenn etwas „nicht vorrätig“ ist, kommt das bei den Gästen nicht gut an. 

Wenn die Lage der Hütte es zulässt, kann man sich für regionale Spezialitäten entscheiden. Es dauert zwar lange, bis man alle Produkte für seine Gerichte gesammelt hat, es wird aber von den Gästen sehr geschätzt. Man kann sich auch auf eine einzige Spezialität konzentrieren, damit deine Hütte Bekanntheit über dieses Gericht erlangt. Gäste kommen dann speziell zur Hütte, um das Gericht zu probieren. 

Entscheidest du dich für eine eher einfache Karte, geschmückt mit Werbung von einem Lieferanten oder möchtest du lieber eine besondere Karte, die zur Hütte passt? Für welche Speisekarte du dich letztendlich entscheidest, hängt von der Art und Lage der Hütte ab. 

Tipp von Laura: Wir arbeiten seit Anfang mit einigen regionalen Lieferanten, wie Metzger und Bäcker zusammen, womit wir sehr zufrieden sind. Leider ist es uns noch nicht gelungen alle Produkte von regionalen Lieferanten zu beziehen. Das ist für uns momentan nicht machbar. Man kann sich also auch für einen Mittelweg entscheiden: einen Teil der Produkte aus der Region und einen Teil der Produkte vom Großhändler.